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 Gesetzmäßigkeiten zur Gewichtsreduzierung


Erst der Mensch hat die Abnormität des Dickseins entwickelt – und zwar durch falsche Ernährung, er hat selbst die Zutaten hergestellt, die das so wundervoll programmierte System seines Stoffwechsels aus der Balance geraten ließen: Zucker, süße Getränke, raffinierte Mehlspeisen, Pommes frites, polierten Reis, Torten usw.

- Gewichtsprobleme kann man keinesfalls mit irgendwelchen Diäten regeln
- genauso ist es grundfalsch wenig oder gar nichts zu essen (Hungern oder Fasten), damit lassen sich die Fettzellen nicht überlisten, Krankheiten können hier die Folge sein
- ein weiteres Übel ist Kalorien zählen, einseitige Ernährung und Trennkost, alles nutzlos, denn unsere Zellen arbeiten seit Jahrmillionen  nach festen Gesetzen
- genauso ist es nutzlos Abführmittel einzunehmen denn sehr schnell könnten sich dadurch andere Gesundheitsprobleme einstellen
- Schlank wird man nicht durch die Einnahme geheimnisvoller Mittelchen – unser Körper produziert alles selbst, was er dazu benötigt, der Abbau von Fett wird in erster Linie von körpereigenen Hormonen gesteuert, wenn alle diese Hormone in ausreichendem Maß produziert werden, gibt es garantiert keine Schwierigkeiten mehr mit der Linie

18 Gesetze zur Gewichtsreduktion
 

   1. Ausschließlich die Streßhormone haben den Schlüssel, um Fettzellen aufzusperren und Fett zu befreien

   2. Einzig und allein Eiweiß entscheidet darüber, ob wir Menschen dick oder schlank sind

   3.  Unser Fettstoffwechsel ist nichts anderes als ein Stück Natur, das in Jahrmillionen in
        unseren Bauch hineingewachsen

   4.  Im Konzert aller fettfressenden Streßhormone darf kein einziges fehlen

   5.  Wer gleichzeitig schlank und glücklich sein will, braucht in erster Linie Noradrenalin

   6.  Die wichtigsten Stunden des Schlankwerdens sind die nächtlichen – dank des
        Wachstumshormons

   7.  Fett wird bis zu 4000 mal schneller freigesetzt als gehortet – dies müssen wir nutzen

   8.  Nicht Fett, sondern schnell lösliche Kohlenhydrate (in Brot, Nudeln, Süßem usw.) geben
        den Startschuß für die Lipogenese, den Einbau von Fett in Fettzellen

   9.  Je dicker ein Mensch ist, desto höher sind im allgemeinen seine Insulinwerte, und zwar
        sowohl im Zustand des Fastens als auch nach dem Einnehmen einer Mahlzeit

 10.  Wer vom Übergewicht runter will, muß eine Gewichtsreduktion mindestens sechs
        Wochen lang durchhalten

 11.  Dicke Menschen sollten nie länger als 120 Minuten fasten, weil sich sonst ihre lipogenen
        (dickmachenden) Gene und Enzyme schon beim ersten Bissen explosiv vermehren

 12.  In Energiebrennkammern reguliert Karnitin unseren gesamten Energie- und
        Fettstoffwechsel

 13.  Die lipolytischen Substanzen tragen zu 50 Prozent dazu bei, daß wir die Einbahnstraße
        Fett umdrehen, mit dem Erfolg, daß Fett aus Speckpolstern abgesaugt und in Körper-
        zellen zu Energie verbrannt wird

 14.  Kalorienreduzierte Diäten machen krank und unglücklich

 15.  Wer fit und gleichzeitig schlank sein will, braucht Aerobic (viel Bewegung)

 16.  Vor jedem scharfen Training oder Wettkampf sind die Körperzellen und weißen Blutkörperchen
         mit Vitamin C aufzuladen

 17.  Um möglichst schnell in die Traumfigur zu schlüpfen, brauchen Frauen mehr Biostoffe
        als Männer

 18.  Sport ist nur in Kombination mit gesunder Ernährung erfolgreich und sinnvoll


Gesetz Nr. 1

Warum Streß fürs Abspecken so wichtig ist

Streß gegen Bauchspeck – Streßarten –

Der laute Streß:

Hektik, Leistungsdruck, Sport, Körperliche Aktivität, Lärm, Hitze, Frost, Leidenschaften, Schmerzen, Hunger, Konflikte,
 

Der stille Streß:

Angst, Depression, Probleme, Kummer, Sorgen, Schlafstörungen, Unruhe, Gereiztheit

Der süße Streß:

Liebe, Freude, Begeisterung

Die wichtigsten fettfressenden Streßhormone

Noradrenalin, Adrenalin, Kortisol, ACTH, Prolaktin, Wachstumshormon, Thyreotropin (es stimuliert die Schilddrüse)

Gesetz Nr. 2

Das Eiweiß ist der entscheidende Faktor

- es entscheidet ob wir schlank bleiben oder dick werden weniger die Größe der Fettzellen als deren Anzahl entscheidet über unser Körpergewicht
- die Anzahl der Fettzellen bildet sich in der Kindheit bzw. in den Jahren vor der Pubertät und – in abnehmendem Maß – noch bis zum 22. Lebensjahr
- nicht das Nahrungsfett fördert die Fettzellenbildung in diesem Zeitraum, sondern die Kombination von Fett, hellen Teigwaren und Zucker usw.
- neuste Erkenntnisse deuten darauf hin, daß man überzählige Fettzellen mit gesunder Kost wieder „wegessen“ kann
- Ausgewogene Ernährung – viel Roh- und Vollwertkost – stellt das Funktionieren der Fettzellen sicher

Gesetz Nr. 3

Unser Fettstoffwechsel funktioniert seit Millionen Jahren

Die Hierarchie in der Fettzelle:

- Jede Fettzelle ist Untertan des Gehirns und des Nervensystems
- Befehlsträger dieses Souveräns sind Streßhormone bzw. andere Signalsubstanzen, die vorwiegend auf den Schienen des Nervensystems die Fettzelle erreichen, aber auch über den viel gemächlicheren Verkehr der Blutleitbahnen
- Sogenannte Rezeptoren auf der dünnen Schale der Fettzellen nehmen die Befehle entgegen, Rezeptoren sind so etwas ähnliches wie Hubschrauberlandeplätze oder Piere zum Andocken von Transportschiffen
- Ein bestimmtes Membranenzym (die sogenannte Adenylzyklase) wird durch das Befehlssignal entweder gehemmt oder Stimuliert, dieser feine Unterschied öffnet entweder die Fettzelle für die neue Fettzufuhr oder stimuliert sie zur Fettabgabe ins Blut
- Die Entscheidung darüber, ob das Enzym gehemmt oder stimuliert wird, treffen die neuentdeckten       G-Proteine (Eiweiße), von denen die Rezeptoren (Landeplätze) umlagert sind
- wenn die G-Proteine nein sagen, rücken die Fettzellen kein Gramm Fett heraus, selbst beim Hunger und Fasten bleiben die Adipozyten dann verschlossen wie Banktresore, ob wir dick oder dünn sind, entscheiden also in erster Linie diese Eiweißkörper
- Jedes G-Protein hat Hunderte oder Tausende Untergebene, die sogenannten Effektoren, jeder Effektor wiederum leitet den Befehl an Hunderte oder Tausende Dienermoleküle weiter, an sogenannte zweite Boten (chemisch: cAMP, zyklisches Adenosinmonophosphat), diese Boten haben wieder Befehlsgewalt über fast unendliche viele Helferenzyme, die Proteinkinasen
- So entsteht blitzschnell eine Art Kettenreaktion, in der sich die Stoffwechselleistung der Zelle geradezu explosionsartig multipliziert, die Folge: Aus dem Bauchspeck wird viel Fett abgesaugt
- Unsere Gene wirken als Kontrollinstanz, die in den Chromosomen der Zellkerne sitzen (diesen neuentdeckten Kontrolleuren haben Biochemiker die Bezeichnung CRE gegeben)
- Magnesiummangel als Dickmacher - um fettfressende Nervenpeptide zusammenzubauen, wird sehr viel Magnesium gebraucht, oft fehlt uns durch mangelhafte Ernährung dieser natürliche Mineralstoff – das Dickwerden ist dann vorprogrammiert
- Süßes verschließt Fettzellen – Süße und fette Speisen öffnen über Enzyme die Fettzellen für die Aufnahme von Fett, versperren aber für Stunden seine Abgabe, die Folgen kennt fast jeder...
- Unser Körper reagiert auf unseren Lebenswandel: Wenn wir einen Apfel essen und uns aktiv bewegen, produziert er fettfressende Hormone, wenn wir chipsessend auf der Couch liegen, gibt er den Befehl zur Fettlagerung
 

Gesetz Nr. 4

Produktion von Roh- und Hilfsstoffen

- Alles in unserem Körper entsteht durch rund 70 Nährstoffe – Vitamine, Mineralien, Eiweißbausteine, Fettsäuren, Kohlenhydrate usw. -, die sich unser Stoffwechsel aus dem Nahrungsbrei im Darm holt, auch die fettfressenden Hormone werden aus diesen Biostoffen gebastelt, wenn unseren Drüsen und unseren Nerven diese Nährstoffe fehlen, können sie folgerichtig keine lipolytischen Hormone herstellen, weil Hormone aus jeweils einer ganzen Anzahl verschiedener Nährstoffe hergestellt werden, genügt schon das Fehlen eines einzigen Biostoffs, um die Produktion dieser Hormone zu drosseln oder ganz zu blockieren, in einen solchen Fall können wir niemals schlank werden oder es bleiben

Die Ernährung macht’s

- Mit der richtigen Ernährung regen wir nicht nur die Produktion von Streßhormonen an, sondern gleichzeitig auch die Produktion von Rezeptoren (Landeplätze) für diese Streßhormone auf den Fettzellen, auf diese Weise blüht die Fettfreisetzung regelrecht auf

Lebensstoffe aus der Schilddrüse und Hirnanhangsdrüse

- Eines der wichtigsten Schlankmacherhormone kommt aus der Schilddrüse, deshalb werden Menschen mit einer sehr guten Schilddrüsenfunktion nie übergewichtig,
- Unser Hypothalamus (eine kleine Drüse im Zwischenhirn) als Chef der Schilddrüse sondert bei Kälte und Streß ein sogenanntes Releasinghormon mit der Bezeichnung TRF ab, weil dieses Hormon Leben erst entstehen läßt, hat die Natur es ganz schlicht aufgebaut: aus nur drei Aminosäuren, nämlich Glutaminsäure, Histidin und Prolin, bei vielen Leuten mit Gewichtsproblemen fehlen dann diese Eiweiße
- Die Schilddrüse ist empfindlich gegen Fett...
- Für eine gute Funktion der Schilddrüse werden unbedingt zwei wichtige Biostoffe benötigt: Das Spurenelement Jod und die Aminosäure Tyrosin,  jetzt kann sie auch die beiden wichtigen Hormone T3 und T4 (auch T-Hormone genannt) produzieren, oft fehlt aber das so wichtige Eiweiß Tyrosin, die Ursache ist eine zu ungenügende Eiweißverwertung in Magen und Darm (verursacht durch ein Vitamin B6 Mangel usw.)
- In der benachbarten Hirnanhangsdrüse stimuliert TRF alle aufweckenden Tageshormone, vor allem das TSH, das Kontrollhormon über die Schilddrüse, ohne TSF kann diese lebensspendende Drüse ihre fettfressenden Hormone T3 und T4 nicht produzieren
- Der Zustrom der beiden Biostoffe Aminosäure und Glukose (Zucker) in die Körperzelle sorgt für eine normale Hitzeproduktion und ist damit einer der Gründe, weshalb die T-Hormone ideale Schlankmacher sind
- Freie Radikale entstehen im Körper täglich myriadenfach und fallen über alles und jedes her, sie richten verheerende Schäden bis hin zum Zelltod an, aber der Organismus steht ihnen nicht wehrlos gegenüber, zelleigene Schutzsysteme und vor allem Vitamine, hier besonders Vitamin C heften sich an die Teilchen und spülen sie aus, Vitamin C gilt wegen dieser Schutzfunktion als einer der erfolgreichen Schlankmacher im Stoffwechsel

Gesetz Nr. 5

Noradrenalin – euphorisch abspecken

- Wer gleichzeitig schlank und glücklich sein will, braucht in erster Linie Noradrenalin, dieser Nervenreizstoff saust bei Streß als allererstes über Nervenleitbahnen zu den Fettzellen um Triglyzeride (Fettmoleküle) anzufordern
- Noradrenalin feuert den gesamten Stoffwechsel an, der bei seiner Tätigkeit Fett verbrennt
- Noradrenalin kontra Insulin – was alle Dicken wissen müssen: Noradrenalin ist der Gegenspieler des Hormons Insulin aus der Bauchspeicheldrüse, während Insulin Fettzellen mit Fett füttert, verschließt es sie gleichzeitig, damit die Noradrenalinmoleküle ja kein Fett herauskriegen, da gönnt also keiner dem anderen was
- Noradrenalin wird aus reinsten Eiweiß  hergestellt und zwar aus den psychoaktiven Aminosäuren Phenylalanin  und Tyrosin (beide sind essentielle Aminosäuren), das am meisten in Fisch, Geflügel, Magerkäse und Sojaprodukten enthalten sind, außerdem muß eine optimale Eiweißverwertung in den entsprechenden Körperzellen sichergestellt sein
- für die Produktion dieses „Bikinimoleküls“ benötigt der Stoffwechsel außerdem sehr viel Vitamin B6, Vitamin C und Kupfer
- Im Alter dicker – und weniger euphorisch, alte Menschen sind nicht mehr so euphorisch wie junge – kein Wunder, sie brauchen den ungestümen Vorwärtsdrang nicht mehr, deshalb stellt der Körper weniger Noradrenalin her, und deshalb neigen ältere Menschen oft zur Gewichtszunahme
- Auch das Streßhormon Adrenalin ist sozusagen der ungeratene Bruder von Noradrenalin: Es wirkt ebenfalls anregend, macht aber nicht glücklich
- ACTH, das Wachhormon bringt morgens unseren Körper auf Trab, in allen Zellen werden nun Enzyme aller Art hergestellt und massenweise Fett verbrannt, für die Produktion von ACTH braucht unsere Hirnanhangsdrüse (Hypophyse) viel Eiweiß
- Die besten Helfer von ACTH sind Kortisol und das Euphoriepeptid Beta- Endorphin, diese drei Stoffwechselmusketiere sind besonders scharf auf den Bauch- und Hüftspeck
- Für die Produktion dieser fettfressenden Hormone werden vergleichsweise riesige Mengen Vitamin C benötigt, Tiere bleiben deshalb schlank, weil sie ihr Vitamin C selbst produzieren, weil dies der Mensch nicht kann, braucht er viel frisches Obst und Gemüse (daran mangelt es aber bei den meisten Menschen)

Gesetz Nr. 6

Das Wachstumshormon – im Dunkel der Nacht Fettzellen austricksen

- Was ACTH tagsüber leistet macht das Wachstumshormon über Nacht, es verbrennt Fett zum Zweck des Zellaufbaus und läßt uns morgens hungrig und energiegeladen aufwachen, das Wachstumshormon wird in der Hirnanhangsdrüse gebildet und löst nachts Fettmoleküle aus dem Bauchspeck, um unsere Zellen mit Energie zu versorgen
- Wachstumshormone brauchen Eiweiß, ist keines vorhanden, werden keine Wachstumshormone produziert, und der Körper holt sich seine Energie aus den Muskelbeständen statt aus den Fettreserven (diese Fakten sind besonders wichtig für Sportler)
- Ein Teufelskreis: Hormonstörungen können zu Übergewicht führen, umgekehrt führt Übergewicht häufig zu erhöhter Produktion des Bauchspeicheldrüsenhormon Insulin, und Insulin verhindert seinerseits die Öffnung der Fettzellen
- Ohne die nächtliche Unterstützung durch das Schlankheitshormon fruchtet keine Diät
- Das Hormonmolekül besteht aus 191 Aminosäuren, ist somit ungewöhnlich groß, deswegen ist seine Herstellung nicht ganz einfach, der Stoffwechsel braucht ein optimales Eiweißangebot, ehe die Hirnanhangsdrüse auch nur daran denkt, Wachstumshormon in ausreichender Menge zu produzieren
- Übergewichtige haben häufig zu wenig Wachstumshormon im Blut
- Um ausreichend fettschmelzendes Wachstumshormon herzustellen, braucht die Drüsenfabrik neben Eiweiß viel Vitamin B6, Vitamin C, Zink und Mangan, künstliche Aromastoffe in fabrikmäßig hergestellter Kantinenkost sind da völlig nutzlos

Gesetz Nr. 7

Glukagon – Fettzellenkiller aus der Bauchspeicheldrüse

- Das Bauchspeicheldrüsenhormon, aufgebaut zu 100 Prozent aus Eiweiß, ist der Gegenspieler des dickmachenden Insulin
- Die Bauchspeicheldrüse stellt zwei konkurrierende Hormone her: Insulin sorgt für die Speicherung von Fett, Glukagon setzt den Energiebrennstoff Glukose frei, der aus Fett gewonnen wird
- Der Abbau von Fett erfolgt viel schneller als die Speicherung, leider gibt es in der Bauchspeicheldrüse zehnmal so viel Insulin wie Glukagon – und Übergewichtige haben meist noch einen überhöhten Insulinspiegel
- Insulin ist robuster, lebt länger und beherrscht deshalb Blutzuckerspiegel und Fettstoffwechsel viel eher als Glukagon, sein viel schwächerer Bruder
- Glukagon hat aber viele Freunde im Konzert der Hormone (z. B. Kortisol, Adrenalin) und damit im Kampf gegen Fettwülste
- Bei Eiweißmangel wird Glukagon schnell „geopfert“, in seinen 29-Aminosäuren-Molekül ist der Eiweißbaustein Histidin nur einmal vertreten – leider an wichtiger Position, ohne diese Aminosäure verliert Glukagon schlagartig seine bioaktive Wirkung
- Glukagon läßt sich zum Abspecken nutzen

Gesetz Nr. 8

Triglyzeride – die kleinen Dickmacher, Fettspeicherung durch Kohlenhydrate

- Das Fett in unserer Nahrung besteht zu 98 Prozent aus Triglyzeriden, das Fett in unserem Bauchspeck sogar zu 99 Prozent
- Triglyzeride bestehen aus fünf Prozent Glyzerin (einem Alkohol-Kohlenhydrat) und 95 Prozent Fettsäuren (Massenanteilen)
- Diese Triglyzeride enthalten keinen Sauerstoff, sie brennen deshalb besonders lange und sind so idealer Energielieferant, einzig aus diesem Grunde werden sie so gern in Fettzellen eingesperrt
- Besonders unsere leistungsstarken Herzmuskelzellen sind auf den Dauernachschub von Triglyzeriden angewiesen
- Wenn Triglyzeride bzw. die aus ihnen heraus gespaltenen freien Fettsäuren nicht von Körperzellen angenommen werden (z. B. wegen eines Mangels an L-Karnitin), kommt es zur erhöhten Anreicherung im Blut und damit zu hohen Blutfettwerten
- Die Triglyzeride im Bauchspeck sind lediglich Brennstoff für die Energiegewinnung, sie haben darüber hinaus keine wesentliche Bedeutung im Stoffwechsel
- Um schlank zu bleiben (oder es wieder zu werden), müssen wir durch entsprechende Kost dafür sorgen, daß den Fettzellen deutlich weniger Triglyzeride zugeführt werden (z. B. helle Mehle, Brot, Nudeln, viel Zucker, polierten Reis), als es bei kohlenhydratreicher Ernährung der Fall ist
- Sport, Gymnastik, Jazzdance, Aerobic, Stretching usw. haben nur dann einen Sinn, wenn die Einbahnstraße Fett entgegengesetzt verläuft – vom Fettgewebe an Bauch, Hüften, Po und Oberschenkel zu den Körperzellen zwecks Verbrennung

Gesetz Nr. 9

Der Schlüssel zur schlanken Linie

- Insulin ist einer der Hauptverursacher von Übergewicht, wenn zuviel davon vorhanden ist, hemmt es die Verbrennung der Fettreserven, es wird immer dann zu viel produziert, wenn die Ernährung zu kohlenhydratreich ist, wer seinen Insulinspiegel senken will, muß deshalb ab sofort und unbedingt auf alles Süße verzichten, außerdem auf nichtkomplexe Kohlenhydrate wie polierten Reis, Weißbrot, Misch- oder Graubrot, Nudeln, Klöße sowie vor allem grundsätzlich auf süße Getränke, Kohlenhydrate sind für unseren Stoffwechsel wichtig und unersetzlich, es müssen aber komplexe Kohlenhydrate gegessen werden, so z. B.: Vollkornbrot, Naturreis, Vollwertnudeln usw., diese komplexen Kohlenhydrate werden im Darm nur allmählich abgebaut und dem Blut in Form von Glukose zugeführt, weil dies allmählich, über Stunden hinweg geschieht, braucht unsere Bauchspeicheldrüse nicht auf Hochtouren Insulin produzieren
- Mit zuviel Insulin im Blut kann man noch soviel turnen, schwitzen, rennen, stemmen, klettern, hungern – die Fettzellen bleiben geradezu sehnsüchtig geöffnet – in der Erwartung von immer mehr Fettnachschub, die Ursache dieses Dilemmas liegt u.a. in den Wänden der Körperzellen, hier bindet sich das Insulinmolekül an bestimmte Außenrezeptoren (Landeplätze), über Innenrezeptoren laufen danach viele chemische Prozesse auf Hochtouren: Transport von Glukose und Eiweiß, Aktivierung von Enzymen, Eiweißsynthese, Stimulation von Gentätigkeit usw., kurz das komplette Leben der Zelle
- Übergewichtige oder dicke Menschen haben mangelhafte Rezeptoren, sie haben zu wenig solcher Insulin-Außenrezeptoren, und ihre Innenrezeptoren sind meist auch noch zum Teil defekt, deshalb läuft ihr Zellstoffwechsel oft nur auf Sparflamme, die Folge: Es wird zu wenig Fett verbrannt, während gleichzeitig mehr und mehr Triglyzeride in die Fettzellen hineingepreßt werden, Hautursache dieser Insulin-Entgleisung sind Streß, Überbeanspruchung und Fehlernährung
- Eine gesunde Kost mit viel Obst, Salaten, Rohkost, Vollkornprodukten und Magerkäse regeneriert die Bauchspeicheldrüse relativ schnell und senkt den krankhaften erhöhten Insulinspiegel

Gesetz Nr. 10

Hungern und Diäten helfen nicht

- Hungern hilft nicht, hier wird mit einem Schlage verblüffend deutlich, warum normale Schlankheitskuren fast immer von Mißerfolgen begleitet werden, denn bei Gewichtsverlust steigt die LPL-Aktivität (Enzyme kurbeln den Abbau von Fett an) in Fettzellen sogar noch weiter an, die Fettzelle ist also zunächst ganz verrückt darauf, wieder so dick zu sein, wie sie es schon einmal war, sind die alten Pfunde wieder drauf, nehmen die LPL-Enzyme wieder an Anzahl zu, bleiben indes gleichwohl erhöht
- Wer vom Übergewicht runter will, muß eine Gewichtsreduktion mindestens sechs Wochen durchhalten, zwischen 80 und 90 Prozent aller Diätkandidaten, die ein beträchtliches Gewicht abgespeckt haben, setzen die Pfunde wieder an, Ursache  ist eine zwischen 15 und 30 Prozent niedrigere Stoffwechsel- bzw. Energierate während der Diätphase, im Fettgewebe (und auch in der Leber) kommt es nach der Kur zu einer dramatisch erhöhten Lipogenese (Fetteinbau), gekennzeichnet durch eine erhöhte Produktion von Triglyzeriden und Kohlendioxid aus Glukose, der enorme, durch Insulin vorangetriebene Glukosetransfer ins Gewebe führt nicht nur zum Fetteinbau, sondern auch zu einem erniedrigten  Blutzuckerspiegel (Glukosespiegel), dadurch wiederum entsteht Hunger und oft zwangsläufig eine größere Nahrungsaufnahme, der Teufelskreis schließt sich
- Was wirklich dick macht bildlich ausgedrückt: Nicht der eiweiß- und fettreiche Schweinebraten, sondern die kohlenhydratreichen Knödel bereiten den Einbau von Fett in die Speckpolster vor, sind die Kohlenhydrate jedoch komplex, sind sie viel schwerer abbaubar, das begleitende Fett wird über einen längeren Zeitraum als Energiebrennstoff ins Blut und nicht als Reserve in die Fettzellen abgegeben
- Auf eine kohlenhydratreiche Mahlzeit reagieren die Gene in den Zellkernen der Leber schnell und konsequent, die sogenannte mRNA (Messenger- Ribonukleinsäure) der L-PK-Enzyme erhöht sich bis zum 100fachen, dies bedeutet, das 100mal mehr fettmachende L-PK- Enzyme in den Eiweißfabriken der Zellen hergestellt werden, Sündenbock ist auch Fruktose, der Fruchtzucker in allen süßen Früchten, immer spielt Insulin die Rolle des Befehlsgebers

Gesetz Nr. 11

Kurzfristiges Hungern mit fatalen Folgen

- Dicke Menschen sollten nie länger als 120 Minuten fasten, weil sich sonst ihre lipogenen (dickmachenden) Gene und Enzyme schon beim ersten Bissen explosiv vermehren

- Kurzfristiges Hungern ist gefährlich!  Der Körper reagiert auf den Entzug mit der Herstellung dickmachender Gene, um dann, wenn wieder Nahrung zugeführt wird, auch das kleinste Fitzelchen als Reserve nutzen zu können
- Fetteinbauende Enzyme sind auf kohlenhydratreiche Kost angewiesen, fatalerweise werden sie in kurzen Hungerphasen besonders reichhaltig bereitgestellt
 
 

Gesetz Nr. 12

Abspecken mit lipolytischen Substanzen, besonders Karnitin

- Die wichtigsten fettabbauenden Substanzen, die dafür sorgen, daß das Nahrungsfett dorthin wandert, wo es hingehört, zur Energiegewinnung in die Körperzellen und nicht in die Oberschenkel, Po, Bauch oder den Hüften sind: 1. Cholin,  2. Karnitin,  3. Methionin,  4. Linolsäure,  5. Vitamin C,  6. Magnesium,  7. Taurin

- 1. Cholin
Dieser Biostoff wird den B-Vitaminen zugerechnet, ist aber eigentlich eher ein Fettstoff..., enthalten ist Cholin in Leber, Fleisch, Blumenkohl, Eigelb, Sojaprodukte enthalten die höchste Konzentration, Cholin wirkt mit zwei weiteren lipolytischen Substanzen eng zusammen: Es hält Methionin (einen schwefelhaltigen Eiweißbaustein) biologisch aktiv, umgekehrt wird der Cholinstoffwechsel ohne Methionin gestört, eine besonders wichtige und gemeinsame entfettende Funktion hat Cholin mit der Eiweißsubstanz Karnitin, die Fettsäuren zur Verbrennung in die Körperzellen schleust, Cholin wird nämlich für die Freisetzung von Karnitin aus seinen Speicherdepots im Körper gebraucht...

- 2. Karnitin
  Diesem Molekül hat die Natur eine Sonderrolle bei der Fettverbrennung zugedacht, nämlich
  den Transport von Fett in die Mitochondrien (Energiebrennkammern) all unserer Körperzellen, dazu muß
  man wissen, daß das Abspecken immer in drei Stufen verläuft:
1. Das Fett muß aus den Fettzellen raus und ins Blut
2. Das Fett muß aus dem Blut irgendwie in die Körperzelle u. in die Brennkammer  verfrachtet  werden
3. Das Fett muß in diesem Energieofen verheizt werden

Wenn nur eine einzige dieser drei Stufen des Fettabbaus nicht funktioniert, kann man hungern, soviel man will – und hat trotzdem keine Chance das Gewicht zu verlieren, die zweite Stufe kontrolliert Karnitin ganz allein (wobei ihm allerdings Hilfsstoffe wie Cholin und Vitamin C beiseite stehen), der Job ist lebenswichtig, denn ohne Karnitin zirkuliert das Fett ja ständig weiter im Blut,
Karnitin befindet sich vor allem in Fleisch und Milchprodukten, speziell in Hammel, Lamm, Kotelettfleisch, Schinken, Geflügel und Käse, während Obst und Gemüse relativ arm an Karnitin sind, Karnitin übernimmt noch andere Aufgaben, so z. B. den Transport von verbranntem Fettmaterial, es entgiftet also unseren Körper,
Eiweißmangel führt oft prompt zu Karnitinmangel, dasselbe gilt für eine ungenügende Zufuhr von Eisen, Cholin, Vitamin C und Vitamin B6, als Folge davon sinken Karnitinkonzentration in Blut und Gewebe, die Fettverbrennung stagniert, und Fettmoleküle reichern sich an

- 3. Methionin
Der Schlankheitsstoff Methionin ist eine sogenannte essentielle Aminosäure – solche Eiweißstoffe sind für uns lebenswichtig, unter den acht essentiellen Aminosäuren nimmt Methionin eine Sonderstellung ein, denn es enthält Schwefel dieses Mineral kann immer nur im Rucksack von Methionin (bzw. dessen Abbauprodukten Zystein und Taurin) in Körperzellen transportiert werden, einen der explosivsten Stoffe in unserem Stoffwechsel stellt die aktive Form von Methionin dar, bezeichnet als s-Adenosyl-Methionin (SAM) , dieser Stoff ist einer der heimlichen Motoren des Fettabbaus, Methionin wiederum braucht den Beistand der drei B Vitamine Cholin, B6 und Folsäure um den Speck am Körper abzubauen, wie bereits erwähnt, ist Methionin auch Bestandteil von Karnitin, dem Shuttle-Taxi, das Fettsäuren in die Brennkammern unserer Körperzellen verfrachtet,
enthalten ist der Eiweißbaustein in Leber, Eigelb, Fleisch, Fisch, Geflügel, Sojaprodukten, Käse, Joghurt und Linsen

- 4. Linolsäure
Die Linolsäure baut die Darmschleimhaut auf, auch das ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Traumfigur: In einer gesunden Darmschleimhaut werden viele Fettzellen abgebaut, sie trägt dazu bei, daß sich das Gesamtgewicht der Darmschleimhaut erhöht, daß diese also eine üppigere Vielfalt an Darmzotten ausbildet, dadurch werden VLDL-Moleküle und andere wichtige Fetttransporter zurückgehalten, als eine weitere Folge schrumpft das Endprodukt der fetten VLDLs: Die LDL-Moleküle (Low-Density-Lipoproteine) im Blut werden kleiner (dadurch wird das Blut weniger fett), ihr Schmelzpunkt wird niedriger (dadurch wird dieses Transportfett besser von Zellen aufgenommen), Linol trägt auf diese Weise dazu bei, sowohl die Konzentration von Triglyzeriden als auch von Cholesterin im Blut zu senken, ein erhöhter Insulinspiegel, der auch aus vielen anderen Gründen lipogen (also fetteinbauend) wirkt, unterbindet auch die Freisetzung von Linolsäure, schnellösliche Glukose (aus Zucker, süßen Getränken, hellen Mehlerzeugnissen usw.) macht also somit einem weiteren wichtigen Schlankmacher den Garaus, Linolsäure ist zudem Bestandteil der ölig-feuchten Zellmembranen, damit für die Übermittlung der fettfressenden Streßhormonsignale an Fettzellen mitverantwortlich, je flinker die an ihr Ziel gelangen, desto flüssiger läuft die Fettfreisetzung, die Linolsäure findet man in pflanzlichen Ölen (Leinensamen)

- 5. Vitamin C
Diese Substanz fürchtet Triglyzeride, die sich in Massen in Fettpolstern verschanzen, wie der Teufel das Weihwasser, Vitamin C (Askorbinsäure) ist nämlich direkt und indirekt an allen entfettenden Vorgängen im Körper beteiligt, bezeichnend ist, daß sich die vergleichsweise höchsten Vitamin C Konzentrationen in den hormonellen Zentren des Fettabbaus finden: in der Hirnanhangsdrüse, den Nebennieren und dem Gehirn, Vitamin C wird im Stoffwechsel für die Produktion des Neurotransmitters Noradrenalin gebraucht, dieser Nervenreizstoff spielt beim Sport (und auch bei jeder Form kreativer Tätigkeit) eine Rolle, er steuert nämlich bei der Streßbewältigung die nötige Euphorie, also den Spaß am Streß bei,
auch bei der Herstellung eines weiteren körpereigenen Fettfressers, nämlich des schon erwähnten Karnitins, ist Vitamin C unersetzlich, es bildet einen wichtigen Ko-Faktor von Stoffwechselenzymen, die wiederum Karnitinenzyme in und außerhalb der Energieöfen der Körperzellen bilden,
Vitamin C findet sich reichlich in (frischen) möglichst sauren Obst (Kiwis, Grapefruits, Zitronen, saure Äpfel, Weintrauben usw.)
Ganz wichtig für Sport- und Gymnastikfreaks ist eine indirekt fettfreisetzende Funktion von Vitamin C, der Stoff wird nämlich bei der Eisenverwertung gebraucht, dies hängt u.a. damit zusammen, daß das Vitamin bestimmten Pflanzenstoffen entgegenwirkt, die Eisen zu unlösbaren Komplexen binden, Eisen transportiert bekanntlich den Sauerstoff in die Körperzellen, je mehr Eisen Muskelzellen erhalten, desto mehr Fett können sie verheizen

- 6. Magnesium
Viele Menschen leiden nur deshalb an Übergewicht, weil ihnen Magnesium fehlt, dieses faszinierende Mineral steckt mitten in der Fettzelle und sorgt hier für die praktische Arbeit der Lipolyse, also der Fettschmelze, wenn immer wir im Streß stecken (dies können auch Hunger, Frost, Probleme usw. sein), zieht der Stoffwechsel in Eile Energiematerial, also auch Fett ab, diese Lipolyse geht bis zu 4000mal schneller vonstatten als die Lipogenese, also der Neueinbau von Fett, Magnesium ist für diesen Mechanismus eminent wichtig, viele Menschen sind nur wegen ständigen Magnesium-Mangels dick (eigentliche Ursache – Überdüngung der Felder – Zerstörung der Bodenstruktur), wenn sie eine kalorienreduzierte Diät mitmachen, ist in den wenigen Kalorien entsprechend noch weniger Magnesium enthalten – und der Fettabbau funktioniert überhaupt nicht mehr, zusammenfassend kann man sagen Magnesium beschleunigt den Stoffwechsel in der Zelle und spielt damit eine wichtige Rolle bei der Energiegewinnung, das macht dieses Spurenelement so wichtig für Sportler, aber auch zum Abnehmen, es befindet sich vor allem in Samen, Nüssen, Hülsenfrüchten und Vollkorngetreide, bei der Herstellung von Mehl und dem Abtrennen der Keimschale gehen 80% des enthaltenen Magnesium verloren,
dementsprechend enthält polierter Reis 80% weniger Magnesium als Naturreis, Fleisch, Fisch und Milch sind arm an dem Mineral, mit Ausnahme von Bananen gilt dies auch für Früchte, eine ausgezeichnete Magnesiumquelle ist grünes Blattgemüse und Blattsalat, mit seinem hohen Anteil an den grünen Pflanzenfarbstoff Chlorophyll, einem sogenannten Magnesium-porphyrin-Komplex,
Magnesiummangel kann durch andere Faktoren hervorgerufen werden, so z. B.: Magen-Darm-Störungen mit Durchfall, Nierenschwäche, Fehlernährung und Alkohol, fehlt dann noch Magnesium in der täglichen Kost, baut sich die beste Veranlagung zum Dickwerden auf

- 7. Taurin
ist eine fettzehrende Substanz – eine schwefelhaltige Aminosäure, die wir in unserem eigenen Stoffwechsel aus zwei weiteren schwefelhaltigen Eiweißbausteinen formen, nämlich aus Methionin und Cystein, (Cystein ist auch in tierischer Nahrung vorhanden)
Taurin wird vor allem von unserer Hirnanhangsdrüse gebraucht, damit sie in ihren vielen kleinen Zellen ihre Hormone stricken und ans Blut abgeben kann, und einige dieser Hormone – wie etwa ACTH, TSH oder das Wachstumshormon – sind ja gewissermaßen die Oberbefehlshaber beim Abtransport lästiger Fettwülste im Bauch- und Pobereich, je mehr Taurin zur Verfügung steht, desto leistungsfähiger ist die kleine Drüse,
bei Übergewichtigen Frauen fehlt oft Taurin, da das weibliche Geschlechtshormon Östradiol die Taurinproduktion in der Leber bremst, hinzu kommt noch, daß Frauen während der Zeit der Monatsregel häufig Vitamin B6 fehlt, also ausgerechnet der Stoff, der Eiweißmoleküle im Stoffwechsel auftrennt oder zusammenschweißt (Vitamin-B6-Mangel ist oft Ursache des Prämenstruellen Syndroms PMS mit seinen Symptomen wie Kopfschmerz, Schwindelanfälle, Unlustgefühle, depressive Verstimmungen usw., am meisten Taurin (bis zu 120 mg pro 100 Gramm) steckt in Krabben, Austern und Garnelen, auch Fleisch (bis 45 mg) und Leber (bis 20 mg) sind reich an dem Schlankstoff, Spitzenreiter sind Dosenmuscheln (bis zu 180 mg) und frische Muscheln (bis zu 370 mg pro 100 Gramm)

Gesetz Nr. 13

wichtiges über lipolytische Substanzen

- Lipolytische Stoffe zählen zu den Stars der ultramodernen „Abspeckforschung“
- Lipolytische Stoffe haben seit Jahrmillionen Jahren den Auftrag die Natur, Tiere (u. später uns Menschen) schlank zu erhalten, damit sie im harten Überlebenskampf bestehen können
- sie wirken auf unterschiedlichste Weise und in überraschender Vielfalt fettschmelzend
- ohne sie wird man zwangsläufig dick (und ist auch noch selbst schuld)
- es gibt noch weitere lipolytische Substanzen wie Jod, Kalzium, Mangan, Vitamin B6, Pantothensäure, Vitamin B12, Kupfer, Chrom, zahlreiche Fettsäuren u.a.
- In folgenden Lebensmitteln sind lipolytische Substanzen (Vorraussetzung sind gute Bodenverhältnisse, Freilandanbau und keine Verwendung von chemischen Düngemitteln und anderen belastenden Faktoren, wichtig außerdem, daß man ein Teil der Produkte nicht unreif erntet) z. B.: Obst, Salat, Rohkost, Gemüse, Samen, Nüsse, Kerne, Vollkornprodukte, Sojaprodukte (Tofu), Naturreis, Biokartoffeln mit Schale, Eier, Milch, Magerkäse, Joghurt, Quark, Fleisch, Geflügel, Schalentiere
- Andere Lebensmittel (Nahrungsmittel) wiederum stören die fettschmelzende Aktivität dieser Substanzen so z.B. Teigwaren, Misch-, Grau- und Weißbrot, Torten, Kuchen, süßes Gebäck, Zucker, alle Süßigkeiten und auch süße Getränke

Gesetz Nr. 14

Kalorienreduzierte Diäten – ein quälender Unfug

- Übergewicht ist nicht nur ein ästhetisches Problem, sondern – ab einem bestimmten Maß – auch ein gesundheitliches
- Wichtige Zahlen:
- Übergewichtige oder dicke Menschen neigen dreimal häufiger zu Bluthochdruck, wenn sie dazu zwischen 20 und 45 Jahre alt sind, sogar fünfmal häufiger,
- dreimal soviel Dicke als Schlanke haben überhöhte Cholesterinwerte,
- dreimal soviel Menschen mit Übergewicht sind zuckerkrank – im Verhältnis zu Normalgewichtigen,
- Menschen mit 40 Prozent über dem Normalgewicht sterben deutlich häufiger an Darm-  und Prostatakrebs,
- stark übergewichtige Frauen bekommen wesentlich häufiger Brust-, Gebärmutter- und
   Gallenblasenkrebs
- Das Grundproblem vieler Dicker liegt nicht unbedingt in ungehemmter Völlerei, bei ungesunder Ernährung wenn nur einige der wichtigsten Vitamine oder Spurenelemente fehlen, reichen schon ein paar Kalorien zuviel, um die Hüften anschwellen zu lassen, daß zeigt sich sehr gut beim Chrom, denn das Spurenelement ebnet dem Bauchspeicheldrüsenhormon Insulin den Weg beim Einbau von Glukose (Zucker) zwecks Verbrennung in die Zelle, so tankt der Körper Energie, ohne Chrom hingegen wird die unverwertete Glukose zu Fett umgewandelt und in die Speckpolster an Bauch, Hüften, Po und Oberschenkel eingelagert;
- amerikanische Forscher haben festgestellt, Dicke haben ein großes Problem, wenn sie abgespeckt haben, ihre Körperchemie ist in Unordnung geraten, die häufigsten Symptome sind:
- winzige Fettzellen
- Frauen haben keine Monatsregel mehr
- die nun „Normalgewichtigen“ haben erniedrigte Konzentration an Schilddrüsenhormonen -                                - sie verbrauchen ein Viertel weniger Kalorien, als man aufgrund ihres Gewichts und ihrer
   Körpergröße erwarten müßte
- sie haben zu wenige weiße Blutkörperchen
- sie haben einen zu niedrigen Puls von nur 50 bis 60 Schlägen pro Minute
- ihr Blutdruck ist zu niedrig (um die 100 zu 60)
- sie klagen über Kälte
- sie leiden unter quälenden Hungergefühlen
- Das Fazit, das aus diesen Beobachtungen zu ziehen ist, lautet: Drastische Hungerkuren bringen den ganzen  Menschen durcheinander
- Der Heißhunger bringt erst die Probleme, wie entsteht er?
Die für den Fetteinbau zuständigen Moleküle sind die gleichen, wie sie auch für den Fettabbau benötigt werden, sie werden erst bei Bedarf hergestellt und erhalten ihre entsprechenden Aufgaben zugewiesen, wenn nun übergewichtige Menschen auf Empfehlung irgendeine Diät mit knurrenden Magen und wenig Lebensfreude dem Bett entsteigen, haben in ihren Fettzellen schon jede Menge cAMP-Moleküle den Befehl bekommen: “Fett einbauen“, ein Abspecken ist da nur unter Qualen möglich und außerdem sinnlos
- Unser Depotspeck besteht zu 99 Prozent aus Triglyzeriden, die bilden sich in der Fettzelle, wenn Glukosemoleküle (aus Kohlenhydraten z. B. weißer Zucker) einströmen, zu Glyzerinphosphat umgewandelt und mit freien Fettsäuren gekoppelt werden, die gute Nachricht dabei lautet, daß diese Triglyzeride sich in steter Bewegung befinden und in jeder Minute und Sekunde geformt oder abgebaut werden (wenn der Körper Fettenergie braucht), die Fettzelle ist samt ihrer Fettmasse also nie ein „totes“ Depot, gerade deshalb bietet sich ja die Chance, den Fetteinbau (Lipogenese) zu drosseln und die Fettfreisetzung (Lipolyse) anzukurbeln
- Wenn Triglyzeride abgebaut werden, um Fett freizusetzen, wird zwar ihr Glyzerinanteil aus der Zelle geschoben, nicht aber alle freien Fettsäuren, die zurückgebliebenen freien Fettsäuren stehen somit für den Bau neuer Triglyzeride zur Verfügung, diese in der Fettzelle zurückgebliebenen freien Fettsäuren sind jetzt furchtbar unzufrieden, sie rebellieren und stellen dem Gehirn die ultimative Forderung: „Wir brauchen Glukose, damit wir uns wieder zu neuen Triglyzeriden zusammenfinden können, deshalb sorgt Heißhunger sofort für Glukosenachschub (mit anderen Worten, der Mensch braucht sofort schnellösliche Kohlen-hydrate, meist ist es Zucker in irgend einer Form oder oft greift man zu hellen Teigwaren oder Mehlerzeugnissen), dieser schnelle Nachschub führt in der Folge allerdings zu neuem Gewichtsanstieg und sabotiert jede Diät
- bei schlanken Menschen läuft dieser Vorgang natürlich genau so ab, nur tun sie sich leichter, denn bei denen verbinden sich nur halb so viele Glyzerinanteile und freie Fettsäuren zu neuem Speck wie bei Dicken, deshalb können sie Berge von Spaghetti, Torten und jede Menge süßer Limonade verdrücken, ohne auch nur ein Gramm zuzunehmen, wenn die vier oder fünf Tage lang fasten, sinkt ihre Reesterifizierungsrate (so nennen Wissenschaftler den zellinternen Bau von Triglyzeriden) auf sogar nur zehn Prozent, dies bedeutet, daß praktisch alle ihre freien Fettsäuren und ihr Glyzerin eiligst die Fettzelle verlassen, wenn aber dicke Menschen Hungerkuren mitmachen, sinkt ihre Reesterifizierungsrate lediglich auf 35 oder 40 Prozent, das Fett verbleibt also hartnäckig in der Zelle, klammert sich richtig schön in Milliarden Fettzellen fest – während der Heißhunger wächst
- der Speck im Bauch ist leichter loszuwerden als der an Oberschenkeln und Po, das liegt daran, daß im Bauchfett mehr fettabbauende Moleküle enthalten sind, muß der Körper auf gespeicherte Energie zurückgreifen, wendet er sich also zuerst an den Bauch
- Hungerdiäten – die selbstgemachte Notlage
- Muskeln statt Fett werden abgebaut – ein großes Problem bei radikalen Hungerkuren, zuallererst muß der Körper jetzt nämlich fehlende Glukose ersetzen, und das geht nur mit Eiweiß und nicht mit Fett, der Körper braucht ein breites Angebot an Nährstoffen, vor allem Vitamine und Eiweiße sind nötig, um einen gesunden Stoffwechsel in Gang zu halten (hier liegt das Problem für viele Leute
- der Anfangserfolg vieler Diäten beruht darauf, daß Glukose, die abgebaut wird, viel Wasser gebunden hat, deshalb bringt der Glukosenotstand bei Hungerdiäten zwar einen anfänglichen Gewichtsverlust, von Dauer ist der aber nicht
- Wirkungslose Kalorienbremse – alle kalorienreduzierten Abspeckkuren haben eines gemeinsam: Sie sind unlogisch, fügen sich nicht in das natürliche Schlankheitskonzept, sind physiologisch falsch, das heißt, sie bauen gleichzeitig die Fettfreisetzung und den Fetteinbau auf, somit neutralisieren sie sich und verfehlen ihren eigenen Zweck
- Sinn und Unsinn von Diäten – je radikaler man hungert, desto geringer ist – relativ gesehen – der Erfolg, der Organismus wehrt sich nämlich desto erfolgreicher gegen den Abbau seiner Fettreserven
- Achtung: Je weniger Kalorien bei einer Diät verzehrt werden, desto höher muß der Kohlenhydratanteil sein! Nur dann wird der Eiweißaufbau in den Muskelzellen aufrechterhalten,

Zusammenfassung:

          Warum verfehlen kalorienreduzierte Diäten ihren Zweck?

Þ      Niedrige Stoffwechselrate: Schon geringste Fettablagerungen schonen die
          Eiweißreserven in den
          Muskeln, der Stoffwechsel „schläft“ ähnlich wie beim Bären im Winterschlaf,
Þ      zu hohe Insulinwerte: Lipogene (fetteinbauende) Enzyme, Rezeptoren und cAMP-
          Dienermoleküle werden aufgebaut (sehr oft besteht ein Chrom-Mangel, denn erst Chrom
          macht Insulin ökonomischer)
Þ      Zu niedriger Blutzuckerspiegel: Der macht müde und schlapp, die Stoffwechselrate
          sinkt weiter, die Ursachen sind industriell verarbeitete Nahrungsmittel, denen zunehmend
          wichtige Biostoffe fehlen
Þ      Zu wenige Schilddrüsenhormone: Das Energieflämmchen in den Muskelzellen flackert
          zusehends spärlicher (auch hier ist die Ursache Mangel an Biostoffen)
Þ      Zu wenig Streßhormone: Weil den Herausforderungen des Alltags nicht mehr aktiv und
          dynamisch genug begegnet wird
Þ      Zu wenig G-Proteine: Weil dem Stoffwechsel Eiweiß fehlt und das Gehirn deshalb den
          Körper auf „Sparflamme“ setzt (u.a. Eiweißmangel nur deshalb, weil Vitamin B6 fehlt...)
Þ      Zu wenige Vitamine und Spurenelemente: Mitochondrien (Energiebrennöfen sitzen in
          den Körperzellen) und Ribosomen (Eiweißfabriken in den Muskelzellen) sterben in
          Massen ab, die übriggebliebenen verrichten nur noch „Notdienst“
Þ      Erhöhte lipoproteinlipase-Aktivität: In den Übergängen von Blutkapilaren zu Fettzellen
          sammeln sich vermehrt Moleküle zum Einbau von Fett
Þ      Erniedrigter Energiebedarf: Zugeführte Nahrungskalorien werden bevorzugt in Form
          von Fett in den Bauchspeck eingebaut – als „Notgroschen“ für eventuell weiterbe-
          stehende Hungerzeiten
Þ      Heißhunger: Das Problem ist, daß bei hungrigen Menschen der Blutzucker zu niedrig ist
           und zuviel Insulin senkt relativ schnell den Blutzuckerspiegel... , das Dilemma nimmt
           seinen Lauf
Þ      Chrommangel: Erzeugt eine Kette von Reaktionen, zu denen unter anderem ein
           gestörter Insulinstoffwechsel gehört, der die Art, wie der Körper mit Energie umgeht,
           verändert und auf diese Weise eine Gewichtszunahme fördert,
Þ      die Anpassungen, die während einer Diät stattfinden, sind komplexer, als es eine bloße
           Abnahme von Fett wäre, weitere metabolische Gewichtskontrollsysteme sind ebenfalls
           betroffen
Þ      Lipolytische Substanzen: Diese fettfreisetzenden Vitamine, Spurenelemente, Eiweißbausteine,
           Fettsäuren und andere Biostoffe finden sich zusehends seltener im Nahrungsbrei des Darms
Þ      Glukosetyrannei: Mit Hilfe des Insulinhormons aus der Bauchspeicheldrüse beherrschen
            Kohlenhydrate (z. B. in Brot, Teigwaren usw.) den Fettstoffwechsel
Þ      Fettzellen als Banktresor: Die Speckdepots verringern ihre Adipozyten (Fettzellen) und
           geben kein Fett mehr frei
Þ      Wenn dennoch Fett freigesetzt wird, bleiben freie Fettsäuren in den Fettzellen zurück,
           sie setzen alle Hebel in Bewegung, um sich mit Hilfe von Glyzerinmolekülen aus
           Glukose (also Kohlenhydraten) wieder zu Triglyzeriden zusammenzuschließen




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